Im Wintersemester 2024/25 entwickelte ich ein grafisches Erscheinungsbild für ein Plattenlabel, das sich auf Free Jazz und experimentelle Musik spezialisiert hat. Die Aufgabe umfasste die Gestaltung eines Logos bzw. Schriftzugs, von Briefbögen und Visitenkarten sowie den Entwurf einer Plattencoverreihe für das Label.
Das Oberthema „das Wilde" konnte frei interpretiert werden – sei es durch die Gestaltung, die Kontraste von Schrift und Illustrationen oder in Bezug auf Natur. In meinem Gestaltungsprozess arbeitete ich zunächst analog mit verschiedenen Techniken wie Bleisatz, Pinsel, Feder und Filzstiften. Bei der Wortfindung ließen mich Fachbegriffe, Übersetzungen und selbst kreierte Wortschöpfungen inspirieren.
Das Ergebnis war eine vielfältige Auswahl an Logos, Visitenkarten und Geschäftsausstattung. Während des Prozesses gelang es mir, den verschiedenen Erscheinungsbildern jeweils eine eigene Ausstrahlung und Charakteristik zu verleihen.
Zum Abschluss des Semesters gestaltete ich auch Plattencover. Hierfür erstellte ich zunächst analoge, abstrakte Strukturen mit Acrylfarbe und Tinte, die ich anschließend digitalisierte und in Photoshop weiter bearbeitete. Ein besonderes Highlight war die eigenhändige Herstellung der Plattencover. Dieses Projekt wurde eines meiner Lieblingsprojekte, da ich den gesamten Prozess – vom Analogen über das Digitale zurück zum Analogen – besonders genießen konnte.
engl.: In the winter semester of 2024/25, I developed a visual identity for a record label specializing in free jazz and experimental music. The assignment included designing a logo/wordmark, letterheads and business cards, as well as developing a series of record covers for the label.
The overarching theme of "the wild" could be freely interpreted - whether through design, contrasts between typography and illustrations, or in relation to nature. In my design process, I first worked analogously with various techniques such as letterpress, brush, pen, and felt-tip markers. During the word-finding process, I drew inspiration from technical terms, translations, and self-created word inventions.
The result was a diverse selection of logos, business cards, and corporate design materials. During the process, I succeeded in giving each of the visual identities its own unique presence and characteristics.
At the end of the semester, I also designed record covers. For this, I first created analog, abstract structures using acrylic paint and ink, which I then digitized and further edited in Photoshop. A special highlight was the hands-on production of the record covers. This project became one of my favorite projects, as I particularly enjoyed the entire process - from analog to digital and back to analog.
Visual identity, Study project / Supervision: Prof. André Heers / Winter semester 2024/25